Aufsteigende Kraniche und fleißige Bauarbeiter unter Denkmalschutz

Außergewöhnlich und einmalig in Lehrte

Sie sind gerade erst 50 Jahre alt und stehen trotzdem bereits unter Denkmalsschutz: Aufsteigende Kraniche am Haus Feldstraße Nr. 34 und fleißige Bauarbeiter am Haus Nr. 26 an der Wilhelmstraße in Lehrte. Gemeint ist eine außergewöhnliche Fassadengestaltung in Sgraffitto.

Diese aus der italienischen Baukunst stammende Kratzarbeit ist nicht nur schmückendes Beiwerk, so Amtsleiter Thomas Reinert von der Lehrter Bauaufsichtsbehörde, sondern auch künstlerisch wertvoll und das Ortsbild prägend. Gebaut wurden die Mehrfamilienhäuser Anfang der 50er Jahre unter Aufsicht der Niedersächsischen Heimstätte. Heute gehören sie der Lehrter Wohnungsbau GmbH, die bei der Modernisierung der Häuser besonderes Augenmerk auf die „zerkratzten Fassaden“ gelegt hat.
Der Name des Künstlers, der die für Lehrte einmaligen Kraniche und Bauhandwerker geschaffen hat, ist weder dem Bauherrn noch der Stadtverwaltung bekannt. In den Bauakten ist er nicht vermerkt.

Lehrte KranicheLehrte Bauarbeiter

Aufsteigende Kraniche an der Feldstraße und fleißige Bauhandwerker an der Wilhelmstraße. Sie schmücken nicht nur die Fassaden, sondern sind auch einmalig in Lehrte und Ortsbild prägend, bestätigt Thomas Reinert von der Lehrter Bauaufsichtsbehörde. Die Sgraffitto-Arbeiten stehen unter Denkmalschutz.

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